Cyber Incident Victim: Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern
Date:
May 2024
Location:
Germany
Summary
The state government of Mecklenburg-Vorpommern reported that its websites, along with those of the state police and the constitutional protection agency, became only partially accessible after a distributed denial‑of‑service attack overwhelmed the servers with massive request volumes. Officials said the incident resembled earlier attacks in the previous year and that the IT service provider, the state data processing center, is working to mitigate further waves while warning that additional disruptions may occur.
| CIA Posture | Motives | Tactics, Techniques & Procedures |
|---|---|---|
| Available to members | 2 motives | 1 technique |
| Threat Actors | Type | Location |
|---|---|---|
| 0 actors | Available to members | Available to members |
Description
Hackerangriffe haben seit Donnerstagmorgen die Webseiten der Landesregierung, der Landespolizei und des Verfassungsschutzes in Mecklenburg‑Vorpommern teilweise lahmgelegt, sodass diese nur eingeschränkt erreichbar waren. Die Regierung in Schwerin bestätigte die Störungen und erklärte, dass verschiedene Internetseiten der Behörden betroffen seien. Die Ausfälle betrafen vor allem Fachseiten einzelner Ressorts, während die Hauptportale weiterhin zugänglich blieben. Die Störungen traten plötzlich auf und führten zu spürbaren Einschränkungen für Nutzer der Online‑Dienste.

Landesdigitalisierungsminister Christian Pegel (SPD) erklärte, dass das Vorgehen sehr an die Angriffe im April und November des Vorjahres erinnere. Erste Analysen hätten schnell gezeigt, dass es sich erneut um sogenannte DDoS‑Angriffe handelt, bei denen die Server durch massenhafte Anfragen überlastet werden sollen. Laut Angaben des Innenministeriums vom Vorjahr hatte sich damals eine russische Gruppe zu dem Vorfall bekannt. Der Minister betonte, dass die aktuellen Ereignisse ein wiederholtes Muster darstellen.
Die betroffenen Internetseiten werden vom IT‑Dienstleister des Landes, dem Datenverarbeitungszentrum (DVZ) M‑V, bereitgestellt und technisch betreut. Fachleute arbeiten mit Hochdruck daran, weitere Angriffswellen einzudämmen und die Stabilität der Dienste wiederherzustellen. Es müsse jedoch vorerst mit weiteren Angriffen und damit möglicherweise auch mit weiteren Einschränkungen gerechnet werden. Im vergangenen November waren insbesondere Webseiten der Landespolizei Ziel von Angriffen, und bereits im April 2023 hatten Cyberangriffe in mehreren Bundesländern stattgefunden, von denen auch Mecklenburg‑Vorpommern betroffen war.
